Stellungnahme zum Selengehalt in KAMUT-Urweizen von Univ.-Prof. Dr. Pfannhauser:
Selen zählt zu den lebensnotwendigen Spurenelementen. Das heißt, daß Selen in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden muß, wenn es nicht zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit und des Wohlbefindens kommen soll.

«Selen vermindert gemeinsam mit den Vitaminen C, E und Beta-Carotin die Bildung von freien Radikalen, die bei der Entstehung von Herz- Kreislauferkrankungen und einigen Krebsarten mitbeteiligt sein können.» (Zitiert aus: Unsere Lebensmittel, Heft 2: Getreide und Getreideprodukte; Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Ernährung).

Jüngste Untersuchungen an meinem Institut ergaben, daß die durchschnittliche Selenaufnahme in Österreich mit 35 µg deutlich unter dem empfohlenen Tagesbedarf von 50–200 µg liegt.

Ursache dafür ist, daß Getreide, neben Fleisch die wichtigste Selenquelle, hierzulande auf besonders selenarmen Böden heranwächst und somit arm an diesem Spurenelement ist.

Auch bei sehr bewußter Ernährung aus herkömmlichen Getreideprodukten kann deshalb die erforderliche Selenmenge dem Körper kaum ausreichend zugeführt werden.

KAMUT-Urweizen deckt aufgrund seines natürlichen Selengehaltes von etwa 900 µg/kg schon bei Verzehr von 200 g KAMUT-Brot den Tagesbedarf an diesem lebensnotwendigen Spurenelement.

Aus der Sicht des Lebensmittelchemikers bieten Produkte unter Verwendung von KAMUT-Urweizen einen wünschenswerten Beitrag zur ausreichenden Versorgung mit dem lebensnotwendigen Spurenelement Selen.

o.Univ.-Prof. Dr. Werner Pfannhauser
Professor für Lebensmittelchemie am Institut für Bio- und Lebensmittelchemie der Technischen Universität Graz
Staatlich befugter Lebensmittel-Gutachter gem. § 50 LMG (1975)
Allg. gerichtlich beeideter Sachverständiger für Ernährungsforschung, Biochemie und Agrikulturchemie (einschließlich Schädlingsbekämpfung und Düngung)
Amtlich registrierte Kontrollstelle für den Biologischen Landbau (AT-W-04-BIO)
Wissenschaftlicher Leiter der Lebensmittelversuchsanstalt und des Forschungsinstituts der Ernährungswirtschaft, Wien.

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